Zum Auftakt des beginnenden Fußballfiebers wurde die Ausstellung «Herz:rasen» in Wien am Donnerstag, den 4. April im Wiener Künstlerhaus eröffnet und von dem Technischen Museum Wien in Zusammenarbeit von „2008 – Österreich am Ball“ organisiert. Die Ausstellung mit rund 500 Objekten aus ganz Europa auf insgesamt 2000 m² zeigt das Verhältnis zwischen dem Alltag der Fussballspielern sowie der Begeisterung der Fans. Dem Wunsch nach Perfektion und den großen Mechanismen der Vermarktung anhand der letzten 30 Jahre europäischer Fußballgeschichte. Diese Fussball- Ausstellung ist der Mittelpunkt des kulturellen Programms der Fußball-Europameisterschaft in Wien.
Jeder weiß, dass kein anderer Sport, so viele Menschen begeistern kann wie
Fussball. Die Europameisterschaft ist die drittgrößte Sportveranstaltung
weltweit nach den Olympischen Spielen und der Fussball- WM. Millionen sitzen
vor dem Fernseher, Radios und PCs. Clubs, Hobbyvereine, Familien und Freunde
werden fasziniert die EM- Spiele verfolgen.
Diese Ausstellung soll das Zusammenspiel von Rasenkunst und Kickerkult zeigen
und den Wienern sowie seinen Besuchern den Fussball sowie die kommende EM nahe
bringen.
Zu den absoluten Highlights der Ausstellung zählt eine interaktive Installation, bei der nicht nur der globale Transfermarkt allgemein nachvollzogen werden kann, sondern auch die Klubwechsel von Stars wie Beckham, Rooney oder Ronaldo, bei denen sich die Transfersummen in unterschiedlicher Pfeildicke niederschlagen. Auch das richtige Fallen und Abrollen kann, inklusive "Schwalbe" trainiert werden, und schließlich kann man auch, stellt man sich nur geschickt genug an, zum Fußballhelden werden und die größte Ausgleichschance bei der legendären 0:1-Niederlage Österreichs auf den Färöer-Inseln nicht - wie damals in der traurigen Realität - versemmeln, sondern verwerten.
Auf dem Weg durch die Ausstellung finden die Fans zahlreiche Devotionalien wie Pokal-Repliken, ein Schrein für Diego Maradona und alte Originaltrikots. In einer Kabine können Ballbegeisterte am Mikro Schlachtengesänge wie «Football's Coming Home» proben. Aus vielen Ländern der Welt wurden die Objekte zusammengetragen. Darunter ein altes Trikot von Franz Beckenbauer. «Nicht einmal die Deutschen haben das zur WM zusammengebracht», sagt der Ehrenpräsident des Österreichischen Fußballbundes (ÖFB) stolz über seine Schau.
Wenn ihr also zur EM nach Wien gehen wollt, dann solltet ihr auf jeden Fall diese außergewöhnliche Ausstellung nicht verpassen. Sie lohnt sich... Wenn ihr noch eine passende Unterkunft Wien braucht, die mitten im Geschehen der EM ist, gibt es einige gute Angebote noch... Am besten schon mal im Voraus informieren.
Mehr Informationen über Wien bekommt ihr auf meinem persönlichen Reiseführer Wien.
"herz:rasen - die Fußballausstellung"
Künstlerhaus wien, karlsplatz
5, 4. April bis 6. Juli
Mo-Fr 9-18 Uhr, Mi 9-21 Uhr, Sa, So, Feiertag 10-18 Uhr
Die Melange oder auch Wiener Melange (von französisch melanger 'mischen') ist eine Wiener Kaffeespezialität. Die Wiener Melange besteht aus Kaffee, Milch und aufgeschäumter Milch im Verhältnis eins zu eins. Zur Herstellung wird ein leicht verlängerter Mokka in eine große Schale gelassen, anschließend wird mit heißer Milch bis ca. einen Zentimeter unter die Oberkante der Schale aufgefüllt, schließlich wird geschäumte Milch aufgegossen. Die Melange unterscheidet sich in vielen Punkten vom Cappuccino. Beim Cappuccino wird z.B. weniger Milch verwendet, stattdessen füllt man mit sehr locker geschäumten Milchschaum auf.
Dieses Jahr im Juni ist es wieder soweit. Der Fußball- Europameisterschaft hält Einzug in Österreich und der Schweiz. Dabei darf man auf keinen Fall die Landschaft, die Leute mit ihrer unterschiedlichen Mentalität, das herzhafte Essen sowie die Städte an sich verpasssen. Die Stadt Wien ist Haupt- Austragungsort der EM2008 und eine Stadt mit vielen unterschiedlichen Dialekten und Leuten.
Doch kennen Sie schon den wahren Wiener Dialekt? Manche sagen ja, die Wiener hören sich generell „süß“ an , wenn sie in Ihrem Dialekt so richtig loslegen. Auf jeden Fall ist es nicht ganz so einfach die Wiener zu verstehen, wenn man als Deutscher, oder besser als Norddeutscher, nach Österreich oder in die Schweiz geht. Die Süddeutschen haben da schon einen Vorteil, wobei das auch nicht gesagt sein muss. Ich habe eine kleine Liste mit den wichtigsten Wörtern im Wiener Dialekt zusammengestellt und hoffe, dass dies bei Ihrem Aufenthalt während der EM2008 in Wien bzw. Österreich/ Schweiz helfen wird.
Es gibt in Wien übrigens eine Menge an gemütlichen Ferienwohnungen Wien. Dabei finden Sie bestimmt etwas Passendes für Sie und Ihre Freunde oder auch Familie...
Wiener Dialekt im Alltag
Baba - Tschüss
Bazi - Freund mit gleichen Interessen
Bim - Straßenbahn
Busserl - Küsschen
Gspusi - Liaison, Flirt
grantig - unfreundlich
hudeln - übereilt handeln
leiwand - toll
Ober - Kellner
Pantscherl - kurze Liebschaft, Flirt
Sackl - Tragtasche aus Plastik oder Papier
Seawas - Servus, Grüß dich
Schmäh - Wiener Humor
schmähstad - perplex, sprachlos
Trafik - Tabakwarengeschäft, wo es auch Zeitungen, Magazine, etc.
zu kaufen gibt
uma - herüber
ume - hinüber
wascheln - stark regnen
Zwickabussi - Kuss mit Wangengriff
Die Wiener beim Essen, Trinken und Feiern
a
Batzen Hetz
- viel Spaß
a Hüsn - eine Flasche Bier
anstoßen - sich zuprosten
anzapfen - Bierfaß öffnen
Backhendl - Backhuhn
Beisl - Kneipe
Bruderschaft trinken - Jemandem bei einem Glas Wein das Du-Wort
anbieten
Bummerlsalat - Eisbergsalat
Doppler - 2-Literflasche Wein
Drahrer - eine durchgefeierte Nacht
drahn - die Nacht durchfeiern
Gaudi - Vergnügen, Spaß
Geschnetzeltes - Ragout
Gstanzl - Lied bei einem Fest
habern
- essen
Hetz - gute Stimmung
Kracherl - Limonade
auf Lepschi gehen - ausgehen
Obi - Apfelsaft
Papperl - Essen
Powidldatschkerln - Süßspeise mit Pflaumenmuß
Schlagobers - Sahne
Seitel - 0,33 Liter Bier
Stelze - Schweinshaxe, Eisbein
Schmarren - Mehlspeise oder dummes Zeug
Schmankerl - Leckerbissen
schnabulieren - mit Genuss essen
Ziager - eine Tour durch mehrere Lokale
Zuckergoscherl jemand, der Süßspeisen mag; Naschkatze
Zuckerl - Bonbon
Die Wiener und der Fußball
Gurkerl - ein Schuss durch
die Beine des Gegners hindurch
Haxn - Beine
hopadatschig - ungeschickt
Hoppala - Missgeschick
Juchee - billige Plätze z.B. in einem Stadion
Laberl - Fußball (kann aber auch ein großes Brötchen sein)
Steirergoi oder Steirertor - unnötiges Tor beim
Fußball
Stockerl - Siegespodest
Stern reißen - stürzen
tummeln - beeilen
Wadeln - Waden
Wuchtel - Fußball
Dann sag ich mal Baba (Tschüss)! A Hetz (ein Vergnügen) bei der Europameisterschaft und in Wien im Juni 2008 !!!
Wie jeder seit der WM2006 in Deutschland weiß, wird die Fußball-Europameisterschaft 2008 in Österreich/Schweiz sicherlich wieder ein Riesen- Erlebnis werden. Die EM ist die drittgrößte Sportveranstaltung weltweit, übertroffen wird sie nur von den Olympischen Spielen und natürlich den Fußball-Weltmeisterschaften. Haupt- Austragungsort von sieben UEFA EURO 2008™-Spielen, darunter das Finale am 29. Juni, wird Wien, Hauptstadt Österreichs, sein. So wird Wien während der EURO 2008 den Mittelpunkt des weltweiten Fußballinteresses bilden.
Die anderen 24 Spiele werden in den anderen sieben Gastgeberstädten der Schweiz und Österreichs ausgetragen. Darunter sind in Österreich noch Klagenfurt, Salzburg und Innsbruck. Und in der Schweiz Basel, Bern, Genf und Zürich. In allen 8 Städten wird den Fußball- Liebhabern eine Menge geboten werden. Also verpassen Sie es nicht, die EM2008 live zu erleben. Auch wenn Sie vielleicht keines von den heißbegehrten Tickets ersteigern können... Viel Glück schon mal!
Während der EM2008 wird die Stadt Wien Ihnen einiges bieten können. Aber auch wenn es keine EM gibt, wird Sie Wien mit seiner Schönheit, seiner beeindruckenden Architektur, seinem großartigen Kulturangebot und seiner hohen Lebensqualität sofort in seinen Bann ziehen und begeistern. Wien gehört zu den schönsten Metropolen Europas und verbindet modernen Lifestile mit altmodischem Charme in perfekter Weise.
Wo die entscheidenden Tore fallen: das Wiener Ernst-Happel-Stadion ...
Das Ernst-Happel-Stadion wird in der UEFA-Liste von anerkannten Stadien als "Fünf-Sterne-Stadion" eingestuft. Am 29. Juni 2008 steht das Stadion im Zentrum des internationalen Fußballinteresses. Beim Finalspiel entscheidet sich hier, welche Nationalmannschaft neuer Fußballeuropameister wird.
Extra für die EURO 2008 wurde die Zuschauerkapazität auf 51.000 erhöht. Es wurde mit den modernsten technischen und infrastrukturellen Richtlinien ausgestattet und wurde schon wiederholt für Endspiele auf internationaler Ebene eingesetzt (unter anderem beim Champions League Finale 1995). Das Spielfeld hat eine neue Rasenheizung erhalten, und außerdem wurden zwei hypermoderne Videowalls installiert. Ein 1.600 Quadratmeter großes Mediencenter für TV-Teams und Presse, unterhalb der Tribünen, ebenso vier Panorama-Interviewlogen für das Fernsehen. Garantieren auch den Zuschauern am Fernseher ein einmaliges Fußball- Erlebnis,
Das Stadion liegt im Prater, einem der größten Erholungsgebiete Wiens, in unmittelbarer Nähe der Donau. Es bietet einen bunten Mix aus Vergnügung und entspannter Erholung in einer weitläufigen, sehr schönen Parklandschaft. Wenn Sie sich zum Wasser hingezogen fühlen, bietet Ihnen die Donauinsel, die mit ihren 42 km Badestrand inmitten einer Großstadt einzigartig in ganz Europa ist, eine perfekte Anlaufstelle. Hier werden Sport und Freizeitvergnügen groß geschrieben. An der alten Donau sind dagegen gemütliche Terrassen-Restaurants und kleine Bootstouren die ideale Abkühlung nach einem aufregenden Fußballspiel.
Außerdem verfügt das Ernst-Happel-Stadion über ausgezeichnete Verkehrsverbindungen. Es liegt nahe beim internationalen Flughafen Wien-Schwechat, hat einen Strassenbahn- und Bus-Anschluss und wurde 2007 über einen eigenen U-Bahn-Anschluss mit der City von Wien verbunden.
Am besten man sucht sich für diese WM- Zeit eine gemütliche und zentrale Ferienwohnung Wien, damit man die vielen Events im Stadtzentrum nicht verpasst...
Die Spiele im Wiener Ernst-Happel-Stadion, die man
auf keinen Fall verpassen sollte:
So., 8.6.2008, 18 Uhr
Österreich - Kroatien
Do., 12.6.2008, 20.45 Uhr
Österreich - Polen
Mo. 16.6.2008, 20.45 Uhr
Österreich - Deutschland
Fr., 20.6.2008, 20.45 Uhr
Viertelfinale
So., 22.6.2008, 20.45 Uhr
Viertelfinale
Do., 26.6.2008, 20.45 Uhr
Halbfinale
So., 29.6.2008, 20.45 Uhr
Finale
Und hier die Mannschaften:
Gruppe A - Portugal/Schweiz/Tschechische Rep./Türkei
Gruppe B - Deutschland/Kroatien/Österreich/Polen
Gruppe C - Frankreich/Italien/Niederlande/Rumänien
Gruppe D - Griechenland/Russland/Schweden/Spanien
Dann wünsch ich Ihnen schon einmal einen schönen EM- Sommer in Wien. Falls Sie noch mehr Informationen über Wien oder Unterkunft Wien benötigen, dann schauen Sie doch mal auf meinem privaten Blog über Wien!
Das Café Hawelka im 1. Wiener Bezirk stellt eines der letzten großen zentraleuropäischen Tradition entsprechenden Literaten- und Künstlerkaffeehäusern dar, wie in Wien beispielsweise das Café Central vor dem Ersten Weltkrieg und das Café Herrenhof vor dem Zweiten Weltkrieg. Es wird von Leopold Hawelka, seinem Sohn Günter Hawelka und seinen zwei Enkeln Amir und Michael Hawelka weiter geführt.
Die späten Fünfziger und frühen Sechziger Jahre waren nicht nur eine Zeit der großen Literatur und künstlerischen Aktivität in Österreich, sondern auch des großen wirtschaftlichen Wachstums. Die neuen Espressobars nach italienischer Art, die zu der Zeit überall in Wien eröffnet wurden, schienen viel besser zu dem schnelleren Leben zu passen als das traditionelle Kaffeehaus und tatsächlich wurden viele große Kaffeehäuser geschlossen, um den Weg für Banken oder Autoschauräume frei zu machen. Herrn Hawelkas einziges Zugeständnis an die Moderne war, eine Espressomaschine zu installieren (die manche Gäste mit ihrem Lärm irritierte), aber das Kaffeehaus überlebte durch die Loyalität seiner Stammgäste als zeitloser Raum.
Auch Künstler entdeckten das Hawelka, und in der Mitte der Sechziger Jahre fand man sogar einige der jüngeren, wilderen Generation wie Friedensreich Hundertwasser, Ernst Fuchs, Rudolf Hausner, Hubert Aratym und Wolfgang Hutter, als sie sich in den frühen Stunden die Zeit vertrieben. Die Atmosphäre des ruhigen, verrauchten, männerdominierten Leseraumes wurde von der jugendlichen Energie des Jahrzehnts gestürmt (oft zur Bestürzung der alten Literaten!).
Eine Wand wurde mit Postern bedeckt, die die neuesten Ausstellungen, Konzerte und Lesungen bewarben (eine Innovation von Herrn Hawelka, die nun in den meisten Cafés Österreichs Anklang gefunden hat), an den anderen Wänden wuchs Herr Hawelkas Sammlung von Bildern seiner talentierteren Gäste (immer zum Marktpreis erworben!).
Während der Sechziger und Siebziger (Jahre) stellte das Café Hawelka alles dar, was in der Wiener Künstlerszene frisch und energiegeladen war. Ebenso wie die meisten Mitglieder des Phantastischen Realismus fanden sich unter den Stammgästen die Dichter H.C. Artmann, Friedrich Achleitner und Gerhard Rühm, der Schauspieler Helmut Qualtinger und Oskar Werner, der Dirigent Nikolaus Harnoncourt, der Sänger Georg Danzer, André Heller und der Fotograf Franz Hubmann, der das Kaffeehaus über die Jahrzehnte durch seine Bilder unsterblich machte. Berühmtheiten aus dem Ausland versäumnten nie, das Café Hawelka zu besuchen, wenn sie in Wien waren: Elias Canetti, Henry Miller, Arthur Miller und Andy Warhol, um ein paar zu nennen.
Während die Goldenen Jahre wohl vorüber sind, ist es die äußere Welt, die sich verändert hat, nicht das Café Hawelka. Es stellt immer noch eine Zuflucht für viele Künstler, Schriftsteller und Musiker dar.
Ihr könnt lesen, dieses Café ist einfach einzigartig und man darf es nicht verpassen, dort einen leckeren Kaffee zu trinken. Ich kann euch eine sehr gute homepage empfehlen, falls es noch an einer Unterkunft Wien fehlen sollte....
Das wichtigste und Interessanteste zuerst: Grüß Gott, wobei ein herzliches "Grüß Gott" sicherlich nichts mehr mit dem tiefen
Glauben der Österreicher zu tun hat, sondern ist eine der vielen liebgewonnen
Traditionen. Auch als Gast - egal welcher Religion - kann man diesen Gruß daher
verwenden.
Um die Mittagszeit herrscht in vielen öffentlichen Behörden die Grußformel "Mahlzeit" vor. Diese hat nichts mit dem Essen zu tun, sondern dient dem Gruß in der Zeit von 11-14 Uhr.
Wien ist zwar eine Weltstadt, aber das goldene Wienerherz kann man im Prinzip nur dadurch gewinnen, wenn man sich wissentlich bemüht österreichische Bezeichnungen zu wählen. Bitte keine "Stullen", "rote Beete" oder "Weißweinschorle" ordern, das wird maximal mit einem Stirnrunzeln belohnt. Belassen Sie die Intonation ihrer Sprache und versuchen Sie sich mit den so fremd klingenden österreichischen Wörtern. Die Wiener werden es Ihnen mit einem Lächeln danken. Sie ahnen gar nicht wie schnell sich eine lustige Runde bildet, die ihnen versuchen wird das "rl" in "Sackerl" und "Mäderl" richtig aussprechen zu helfen. (Nicht wundern - genießen!)